Das richtige Sitzen am Arbeitsplatz beugt Verspannungen und Fehlbelastungen der Wirbelsäule und der Gelenke vor. Auch wenn Ihr Arbeitsplatz korrekt eingerichtet ist, versuchen Sie regelmäßig aufzustehen um sich zu bewegen. Bleiben Sie nicht ständig in einer Position sondern variieren Sie Ihre Sitzstellung.

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Folgende Einstellungen sollten erreicht werden

Schreibtisch: Vorzugsweise höhenverstellbar 76 – 86 cm (bei starrem Tisch ist der Eurostandard 72 cm)

Monitor: Der Abstand zwischen Augen und Monitor sollte mindestens 50 – 80 cm betragen. Der Monitor sollte etwas unterhalb der Augen stehen, so dass Sie gerade hinüber gucken können und der Blick leicht geneigt ist (5° – 35°). Er soll parallel zur Tischkante stehen, so dass Sie gerade gucken.

Stuhl: Gepolstert mit vorne abgerundeter Sitzfläche. Zwischen Kniekehle und Sitzpolster sind 2 – 3 Finger Abstand. Die Lehne ist variabel, so dass mehrere Positionen eingenommen werden können. Der Abstand von Sitzfläche zu Unterkante der Tischplatte sollte mindestens 18 cm betragen. Die Armlehnen sollten ca. 16 – 20 cm von der Sitzfläche hoch sein.

Der Winkel in der Hüfte (Wirbelsäule zu Oberschenkel) beträgt 90 Grad. Der Unterschenkel steht 90 – 100 Grad (leicht gestreckt) auf dem Boden. Gegebenenfalls kann eine Fußbank zur Hilfe genommen werden.

Die Unterarme liegen ca. 10 cm auf dem Tisch auf und sind im rechten Winkel (bis 100°) zu den Oberarmen.

Die Tastatur steht leicht schräg und ist hinten ungefähr 3 cm angehoben.

Hinweis

Sollten Sie trotz dieser Einstellungen unangenehm sitzen oder Schmerzen haben, sprechen Sie mit Ihrem Arzt bzw. mit einem Arbeits-/ Betriebsmediziner.

Beschwerden durch Sitzen

Folgende Beschwerden können durch langes und ungünstiges Sitzen verursacht werden:

Schmerzen durch Sitzen

Beschwerden durch Sitzen

  1. Kopfschmerzen
  2. Brustschmerzen
  3. Kribbeln und Taubheitsgefühl in den Armen und Fingern
  4. Handgelenksschmerzen
  5. Kniescherzen
  6. Wadekrämpfe
  7. Ischiasbeschwerden
  8. Rückenschmerzen
  9. Schulterschmerzen
  10. Verspannung und Nackenschmerzen

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Leichte Rückenschmerzen vergehen meistens wieder von selbst. Nachfolgend gebe ich Ihnen ein paar hilfreiche Tipps zur Linderung bei akuten Schmerzen der Wirbelsäule. Weiterlesen

Als Arthrose wird die Schädigung eines Gelenks bezeichnet, die durch die Verringerung des Gelenkknorpels hervorgerufen wird. Sind mehrere Gelenke beteiligt, wird von Polyarthrose gesprochen. Die Erkrankung ist schmerzhaft und die Funktion des Gelenks ist eingeschränkt. Die Lebensqualität kann erheblich reduziert sein. Der Grad der Arthrose kann durch Röntgen, Arthroskopie oder MRT festgestellt werden. Allerdings ist die ermittelte Schädigung des Knorpels nicht immer mit den empfundenen Beschwerden vergleichbar. Die Stärke der Schmerzen hängt auch von der Mitbeteiligung des umliegenden Gewebes ab. Erste typische Symptome sind Anlaufschmerzen nach Ruhe, Knirschen im Gelenk, später Bewegungseinschränkung mit Ruhe- und Belastungsschmerzen. Bei der Arthrose handelt es sich nicht nur um eine altersbedingte Abnutzung. Auch bestimmte Sportarten wie Tennis oder Laufen bzw. gelenkbelastende Berufe wie Gärtner oder Bauarbeiter haben ein erhöhtes Risiko für Gelenkverschleiß. Dauerhafte Über- oder Fehlbelastung, zu wenig Bewegung oder Übergewicht wirken sich ungünstig auf die Gelenke aus.

Wie entsteht Arthrose?

Es können primäre und sekundäre Ursachen unterschieden werden. Als primäre Ursache gilt der Verschleiß. Durch den Abrieb des Knorpels entstehen winzige Knorpelstückchen, die im Gelenkspalt Entzündungsreaktionen hervorrufen. Es entsteht eine Immunreaktion, bei der Enzyme (Kollagenasen) freigesetzt werden, um die störenden Knorpelteile abzubauen. Allerdings kann hierbei auch gesunder Gelenkknorpel zerstört werden. Hierdurch gerät man in einen Strudel, bei dem der verringerte Gelenkknorpel die Entzündungsreaktionen der Arthrose fördert. Bei unterversorgten, untrainierten oder bewegungsarmen Gelenken scheinen diese Reaktionen stärker ausgeprägt zu sein. Die Entzündung reizt zusätzlich das umliegende Gewebe, wodurch sich die Beschwerden stärker ausprägen.

Die sekundäre Arthrose kann durch Fehlstellung entstehen, z. B. als Folge von angeborener Dysplasie (Hüftdysplasie), bakterieller Entzündung, Knochenbruch oder Rheuma.

Arthritis

Die Arthritis ist eine Gelenkentzündung. Es wird zwischen bakterieller und die nichtbakterieller Arthritis unterschieden. Neben starken Schmerzen tritt bei der Arthritis auch Bewegungseinschränkung, Gelenkschwellung, Rötung und Überwärmung auf.

Gelenkarthrose

Prinzipiell können alle Gelenke an Arthrose leiden. Häufig sind es die Kniegelenke mit der Kniearthrose (Gonarthrose) und Hüftarthrose (Coxarthrose). Aber auch Wirbelsäule (Facettengelenkarthrose, Spondylarthrose), Schulter (Acromio-Claviculararthrose), Daumen (Rhizarthrose) oder Fußgelenke sind relativ zahlreich betroffen.

Kniegelenksarthrose

Auch Arthrosis deformans, Kniearthrose oder Gonarthrose genannt. Die Kniearthrose ist die häufigste Arthroseform. Sie entsteht entweder primär (s.o.) oder aufgrund von Fehlstellung durch X- bzw. O-Beinen sowie Verletzungen (Meniskus-/ Bandschäden oder Knochenbruch).

Beschwerden

Anfangs können schubartige Gelenkschmerzen, Gangunsicherheit und Wetterfühligkeit bestehen. Später kommen Anlaufschmerzen nach Ruhe und Belastungsschmerzen hinzu. Besonders schmerzhaft kann das Herabsteigen von Treppen oder das Bergabgehen sein. Im fortgeschrittenen Stadium bestehen Dauer- und Nachtschmerz im Kniegelenk.

Hüftgelenksarthrose

Die Hüftgelenksarthrose wird auch Hüftarthrose, Koxarthrose bzw. Coxarthrose genannt. Schon im frühen Krankheitsstadium können weitergeleitete Schmerzen in den Oberschenkel oder in das Kniegelenk möglich sein, was manchmal zu Fehldiagnosen führen kann.

Beschwerden

Typisch können Schmerzen beim Treppensteigen, Anziehen von Strümpfen oder beim Aussteigen aus dem Auto sein. Es können Anlaufschmerzen in der Leiste, im Gebiet des äußeren Oberschenkels (Trochanter) und im Po (Glutealregion) auftreten. Anfängliche Belastungsschmerzen führen bei der fortgeschrittenen Hüftgelenksarthrose  zu Ermüdungs-, Ruhe- und Nachtschmerzen. Lindernd wirken meist Schonung und Wärme.

Facettengelenksarthrose

Die Facettengelenksarthrose wird auch Spondylarthrose genannt. Die Facettengelenke verbinden die Wirbelkörper untereinander. Eine Schädigung findet sich häufig in der Lendenwirbelsäule. Neben Beschwerden im Rücken können die Schmerzen in die Hüfte und das Gesäß ausstrahlen.

Behandlung der Arthrose

Der Körper kann abgenutzten Knorpel unzureichend nachbilden. Mit naturheilkundlichen Verfahren kann aber versucht werden, den noch vorhandenen Knorpel zu festigen, damit die Belastungen wieder besser vertragen werden. Daneben ist es wichtig, die Entzündungsreaktionen zu lindern, um aus dem Strudel der Arthrosekrankheit auszubrechen.

Lassen Sie sich von mir beraten und vereinbaren Sie einen Termin.

Naturheilkundliche Therapien bei Arthrose

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Hinweis
Diese Angaben dienen als Information. Hieraus ist kein Heilversprechen abzuleiten. Für eine individuelle Beratung vereinbaren Sie bitte einen Termin in meiner Praxis.

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