Akupunktur

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Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)

Die Akupunktur ist ein Behandlungsverfahren aus der traditionellen chinesischen Medizin, die schon seit über 2000 Jahren angewendet wird. Sie wird bei einer Vielzahl von Beschwerden eingesetzt, wobei sich das Modell der Krankheit und Krankheitsentstehung von unserer Schulmedizin unterscheidet. In der traditionellen chinesischen Medizin entsteht eine Krankheit aus einer Störung des Energieflusses (Qi, gesprochen „Chi“). Im gesunden Zustand fließt die Energie im Körper gleichmäßig verteilt auf 12 Energiebahnen (Meridiane). Verschiedene innere oder äußere Einflüsse (z. B. Windzug, Kälte, Hitze) können dieses Gleichgewicht stören, wobei sich in bestimmten Bereichen ein Fülle- oder ein Leerezustand bilden kann. Auch die Symptombeschreibung unterscheidet sich von unserem westlichen System. In der chinesischen Medizin ist z. B. keine Migräne bekannt, wohl aber die Symptome mit Kopfschmerzen, Übelkeit und Lichtempfindlichkeit, die durch unterschiedliche Ursachen hervorgerufen werden. In der Therapie wird nicht die Diagnose sondern die Auslöser behandelt.

Naturheikunde mit Nadeln

Behandlung mit Akupunktur

Wie funktioniert die Akupunktur?

Auf den Meridianen liegen 365 definierte Punkte. Dazu kommen zahlreiche Extrapunkte sowie weitere Punkte aus der Ohrakupunktur. Diesen Punkten sind verschiedene Eigenschaften zugeordnet. In der Akupunktur werden die Punkte behandelt, die zu einem Ausgleich der Energie führen. Nach der chinesischen Lehre muss die Energie im gesunden Körper fließen. Kommt es zu einem Stau (z.B. durch äußere Einflüsse, Entzündungen, Blockaden etc.) stockt die Energie und es bilden sich Fülle- und Leerezustände. Die Energie kann nicht mehr fließen und löst entsprechende Beschwerden aus. Bildlich gesprochen ist der Akupunkteur ein Verkehrspolizist, der einen Stau auf einer Straße („Füllezustand“) über Umgehungswege in wenig befahrene Gebiete („Leerezustand“) umleitet. Hierzu werden die entsprechenden Punkte mit Nadeln stimuliert und mit bestimmten Stichtechniken ergänzt. Die Punkte liegen nicht nur in dem gestörten Bereich sondern verteilen sich über den gesamten Körper.

Fernpunkte

Die Fernpunkte an Händen und Füßen werden auch „Antike Punkte“ genannt. Sie gehören zu den ersten Punkten, mit denen in der Anfangszeit behandelt wurde. Damals hatten die Akupunkteure keinen besonders angesehenen Status genossen. Die gesellschaftlich höher stehenden Patienten haben sich den Behandlern nicht vollständig gezeigt sondern standen hinter einer Wand und streckten nur ihr Hände und Füße hervor. Aus diesem Umstand entwickelte sich auch die Pulsdiagnose, bei dem die Ursachen der Beschwerden durch das Tasten des Pulses am Handgelenk herausgefunden werden können.

Im Laufe der Zeit bekamen die Therapeuten einen höheren Stellenwert und die Forschung brachte immer mehr Punkte auf. Die Akupunktur entwickelte sich nach und nach zu dem bekannten System. Die Antiken Punkte sind heute immer noch wichtige Punkte, die bei vielen Behandlungskonzepten eine wichtige Rolle spielen.

Ohrakupunktur

Auriculotherapie

Ohrakupunktur

Als Ergänzung zu der traditionellen Körperakupunktur oder auch als alleinige Behandlungsmethode kann die Ohrakupunktur angewendet werden. Sie hat ihren Ursprung nicht aus der chinesischen Medizin sondern geht auf den französischen Arzt Dr. Paul Nogier zurück. Er entdeckte am Ohr bestimmte Zonen und Punkte, die den menschlichen Körper wiederspiegeln. Solche Areale nennen sich Somatotopien sind auch in anderen Bereichen zu finden. So finden sich u.a. bei der Fußreflexzonenmassage bestimmte Gebiete, die unterschiedlichen Organen zugeordnet sind. Das von Nogier entwickelte Schema stellt ein auf dem Kopf stehendes Embryo dar, welches auf das Ohr projiziert ist. Hieraus leiten sich die entsprechenden Punkte ab, die mit der Ohrakupunktur behandelt werden können.

Neben der klassischen Stimulation mit Nadeln lassen sich die Akupunkturpunkte auch durch weitere Verfahren behandeln:

Laserakupunktur

Das spezielle Laserlicht dringt tief in die Haut ein und führt zu einer effektiven Wirkung auf die Akupunkturpunkte. Diese Behandlung ist auch für Kinder geeignet, da sie schmerzfrei durchzuführen ist.

Elektroakupunktur

Über einen speziellen Griffel wird ein schwacher und ungefährlicher Strom abgegeben. Hierdurch werden die Akupunkturpunkte stimuliert. Die Therapie findet ohne Verletzung der Haut statt. Bei Trägern von Herzschrittmachern kann dieses Verfahren nicht angewendet werden.

Akupunktmassage / Akupressur

Bei der Akupunktmassage nach Penzel oder bei der Akupressur für die Selbstbehandlung werden Punkte mit dem Druck der Finger oder eines speziellen Stiftes bearbeitet. Die Punkte und die Drucktechnik variieren entsprechend der Beschwerden.

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