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Arthrose

Als Arthrose wird die Schädigung eines Gelenks bezeichnet, die durch die Verringerung des Gelenkknorpels hervorgerufen wird. Sind mehrere Gelenke beteiligt, wird von Polyarthrose gesprochen. Die Erkrankung ist schmerzhaft und die Funktion des Gelenks ist eingeschränkt. Die Lebensqualität kann erheblich reduziert sein. Der Grad der Arthrose kann durch Röntgen, Arthroskopie oder MRT festgestellt werden. Allerdings ist die ermittelte Schädigung des Knorpels nicht immer mit den empfundenen Beschwerden vergleichbar. Die Stärke der Schmerzen hängt auch von der Mitbeteiligung des umliegenden Gewebes ab. Erste typische Symptome sind Anlaufschmerzen nach Ruhe, Knirschen im Gelenk, später Bewegungseinschränkung mit Ruhe- und Belastungsschmerzen. Bei der Arthrose handelt es sich nicht nur um eine altersbedingte Abnutzung. Auch bestimmte Sportarten wie Tennis oder Laufen bzw. gelenkbelastende Berufe wie Gärtner oder Bauarbeiter haben ein erhöhtes Risiko für Gelenkverschleiß. Dauerhafte Über- oder Fehlbelastung, zu wenig Bewegung oder Übergewicht wirken sich ungünstig auf die Gelenke aus.


Polyarthrose und Arthritis

Arthrose der Gelenke

Wie entsteht Arthrose?

Es können primäre und sekundäre Ursachen unterschieden werden. Als primäre Ursache gilt der Verschleiß. Durch den Abrieb des Knorpels entstehen winzige Knorpelstückchen, die im Gelenkspalt Entzündungsreaktionen hervorrufen. Es entsteht eine Immunreaktion, bei der Enzyme (Kollagenasen) freigesetzt werden, um die störenden Knorpelteile abzubauen. Allerdings kann hierbei auch gesunder Gelenkknorpel zerstört werden. Hierdurch gerät man in einen Strudel, bei dem der verringerte Gelenkknorpel die Entzündungsreaktionen der Arthrose fördert. Bei unterversorgten, untrainierten oder bewegungsarmen Gelenken scheinen diese Reaktionen stärker ausgeprägt zu sein. Die Entzündung reizt zusätzlich das umliegende Gewebe, wodurch sich die Beschwerden stärker ausprägen.

Die sekundäre Arthrose kann durch Fehlstellung entstehen, z. B. als Folge von angeborener Dysplasie (Hüftdysplasie), bakterieller Entzündung, Knochenbruch oder Rheuma.

Arthritis

Die Arthritis ist eine Gelenkentzündung. Es wird zwischen bakterieller und die nichtbakterieller Arthritis unterschieden. Neben starken Schmerzen tritt bei der Arthritis auch Bewegungseinschränkung, Gelenkschwellung, Rötung und Überwärmung auf.

Gelenkarthrose

Prinzipiell können alle Gelenke an Arthrose leiden. Häufig sind Kniearthrose (Gonarthrose) und Hüftarthrose (Coxarthrose). Aber auch Wirbelsäule (Facettengelenkarthrose, Spondylarthrose), Schulter (Acromio-Claviculararthrose), Ellenbogen, Daumen (Rhizarthrose) oder Fußgelenke (Sprunggelenksarthrose) sind betroffen.

Kniegelenksarthrose

Auch Arthrosis deformans, Kniearthrose oder Gonarthrose genannt. Die Kniearthrose ist die häufigste Arthroseform. Sie entsteht entweder primär (s.o.) oder aufgrund von Fehlstellung durch X- bzw. O-Beinen sowie Verletzungen (Meniskus-/ Bandschäden oder Knochenbruch).

Beschwerden bei Kniearthose

Anfangs können schubartige Gelenkschmerzen, Gangunsicherheit und Wetterfühligkeit bestehen. Später kommen Anlaufschmerzen nach Ruhe und Belastungsschmerzen hinzu. Besonders schmerzhaft kann das Herabsteigen von Treppen oder das Bergabgehen sein. Im fortgeschrittenen Stadium bestehen Dauer- und Nachtschmerz im Kniegelenk.

Hüftgelenksarthrose

Die Hüftgelenksarthrose wird auch Hüftarthrose, Koxarthrose bzw. Coxarthrose genannt. Schon im frühen Krankheitsstadium können weitergeleitete Schmerzen in den Oberschenkel oder in das Kniegelenk möglich sein, was manchmal zu Fehldiagnosen führen kann.

Beschwerden bei Hüftarthrose

Typisch können Schmerzen beim Treppensteigen, Anziehen von Strümpfen oder beim Aussteigen aus dem Auto sein. Es können Anlaufschmerzen in der Leiste, im Gebiet des äußeren Oberschenkels (Trochanter) und im Gesäß (Glutealregion) auftreten. Die Schmerzen können weiter geleiter sein und müssen nicht direkt im Hüftbereich liegen. Anfängliche Belastungsschmerzen führen bei der fortgeschrittenen Hüftgelenksarthrose zu Ermüdungs-, Ruhe- und Nachtschmerzen. Lindernd wirken meist Schonung und Wärme.

Facettengelenksarthrose

Die Facettengelenksarthrose wird auch Spondylarthrose genannt. Die Facettengelenke verbinden die Wirbelkörper untereinander. Eine Schädigung findet sich häufig in der Lendenwirbelsäule. Neben Beschwerden im Rücken können die Schmerzen in die Hüfte und das Gesäß ausstrahlen.

Behandlung der Arthrose

Der Körper kann den abgenutzten Knorpel nur unzureichend nachbilden. Mit naturheilkundlichen Verfahren kann aber versucht werden, den noch vorhandenen Knorpel zu festigen. Belastungen werden wieder besser vertragen und die Bewegung werden wieder einfacher. Wichtig ist besonders, die Entzündungsreaktionen aus dem umliegenden Gewebe zu lindern. Die Entzündung verursacht stärkere Schmerzen, die die Bewegung weiter einschränkt. Weniger Bewegung verschlimmert die Beschwerden. Eine möglichst frühzeitige Behandlung ist sinnvoll, um aus diesem Strudel der Arthrosekrankheit auszubrechen.

Ist der Verschleiß sehr weit fortgeschritten, ist ein operativer Gelenkersatz zu erwägen.

Lassen Sie sich von mir beraten und vereinbaren Sie einen Termin.

Naturheilkundliche Therapien bei Arthrose

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Wirbelsäulenschmerzen Behandlung von Rückenschmerzen

Hinweis
Diese Angaben dienen als Information. Hieraus ist kein Heilversprechen abzuleiten. Für eine individuelle Beratung vereinbaren Sie bitte einen Termin in meiner Praxis.

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